SAN MIGUEL - Ab in die Sümpfe
Veröffentlicht am Anja Schlagwörter: San-MiguelArgentinienDorfPorträtNatur


Unterkunft
Unsere Unterkunft war sehr gut. Es gab jeden Tag einen Korb mit Kuchen (Kakao und Orange) und auch ein bisschen Obst (war nicht taufrisch aber wir sind ja auch im Sumpf ;). Dazu konnte man sich noch Tee oder Kaffee mit Zucker und Milchpulver machen. Kaffeemaschine, Behältnisse und Geschirr war im Zimmer aufgebaut, nur der Kuchen wurde täglich gebracht. Das Wasser aus dem Wasserhahn war nicht trinkbar, deswegen mussten wir seit langer Zeit mal wieder Kanister schleppen. Warum das wohl so ist? Wir hocken ja quasi direkt neben einem Süßwasserreservoire?
Hier noch eine kleine Anekdote aus Pascals Sicht:
Am Tag Nummer eins nach unserer Anreise wollte sich Anja einen Kaffee machen - das erste Mal mit einer Drip-Kaffeemaschine. Sie hat sogar extra noch mal ihre Mama angerufen, um nichts falsch zu machen. Alles was dabei aber zustande kam, war ein sehr lauter, sehr entsetzter Schrei. Ich dachte erst, sie hat sich verbrüht, aber das Übel entpuppte sich als kleiner Frosch, der es sich im Wassertank der Kaffeemaschine bequem gemacht hatte :D

Sehenswürdigkeiten
In der Stadt kann man einen kleinen Spaziergang einlegen: Erst zur Laguna Sevo'i (Patrimonio de San Miguel), dann zum Monumento a Remigio Fernandez, der für die Falklandinseln gekämpft hat und über das Casa del Artesano zum Plaza 25 de Mayo. Im Künstlerhaus gibt es allerlei besondere handgemachte Dinge zu erschwinglichen Preisen, wie zum Beispiel Tee, Ledergürtel, Ledertaschen, geflochtene Körbe und Dekoration. Alles kommt aus der Region Corrientes. Beim Plaza 25 de Mayo gibt es einige Statuen und auch eine Kochstation für die beliebte Mate. Gegenüber steht die katholische Iglesia San Miguel Arcángel, die am Sonntag auch sehr gut besucht war zum Gottesdienst. Was ich leider nicht gesehen habe, war das örtliche Balneario "Cacique ira". Es handelt sich um einen öffentlichen Badeplatz bzw. See. Und nun kommen wir zu dem Grund, warum wir in San Miguel sind. Der Nationalpark "Esteros del Iberá", ein wahrer Geheimtipp. Als ich mich im Internet belesen habe, war mir eigentlich schon klar, dass wir nach Colonia Carlos Pellegrini wollen. Als wir dann die Zimmerpreise bei Airbnb und booking.com gesehen haben, waren wir uns plötzlich nicht mehr so sicher. Die anderen Möglichkeiten waren:
- San Miguel (wartet sogar mit vier Unterkünften auf),
- Concepción (hier gibt es aber nur einen Campingplatz) und
- Ituzaingó (diese Stadt war mir dann aber fast schon wieder zu unpersönlich). Also fiel unsere Wahl auf San Miguel (nach einer kleinen Fehlbuchung, die aber nicht unsere Schuld war). Die Anreise gestaltete sich recht schwierig, aber unser Host Rocio hat uns super unterstützt. Von San Miguel aus sind es dann 27 km bis zum Eingang bzw. der Entrada San Nicolás.

- maquillaje bzw. Make-up
- pinturas bzw. Farben
- plásticos bzw. Kunststoffe
- crema depilatoria bzw. Enthaarungscrème verwendet wird. Zehn bis fünfzehn Jahr wächst der Baum, danach kann er weitere zehn bis fünfzehn Jahre genutzt werden und wird anschließend für die Papierindustrie gefällt. Die Bäume sind mit einem Beutel bestückt, in das das Harz laufen kann. Als Pascal Hernan darauf anspricht, dass "die Bäume weinen" entgegnete Hernan, dass dieser Ort sich gut für einen Horrorfilm eignen würde. Verständlich, warum.




"Das Feuchtgebiet befindet sich in der Senke des einstigen Flusstals des Paraná, mit dem es bis vor etwa 10.000 Jahren verbunden war. Das Wasser, das heutzutage die Grundlage des Lebens in den Sümpfen und den mehr als 60 Lagunen bildet, stammt von Regenfällen und wird von der Sumpfvegetation zurückgehalten, so dass nur ein Viertel davon durch den Fluss Corriente abfließen kann."
- Quelle: Universes in Universe Der Nationalpark besteht unter anderem aus
- Lagunen
- Sumpfgebieten
- Grasland
- Palmenhainen
- Trockensavannen
- Feuchtwälder
- "Bañados", also temporär überschwemmte Flächen
- "Embalsados" bzw. "Camalotes", Matten aus schwimmender Vegetation (Entstehung: Humus sammelt sich auf der Wasseroberfläche, Samen keimen auf diesen "Teppichen" und daraus entsteht in Folge eine fest bewachsene Platte mit Sträuchen und Bäumen etc.) Hier noch ein paar Daten zur Geschichte:
- 1950er: Tod des letzten freilebenden Jaguars in der Region Corrientes vor mehr als 70 Jahren
- 1970er: Fast vollständige Ausrottung der Fauna durch Jagd, Viehzucht und düngerintensiven Reisanbau
- 1983: Naturpark, die Fläche steht unter Naturschutz, Jagen wird verboten
- 1993: Provinzpark
- Anfang der 1990er: Doug Tompkins (Gründer von The Northface und Esprit) und seine Frau Kristine Tompkins (Ex-Chefin von Patagonia) kaufen millionenschwere Ländereien mit dem Ziel, die Flächen langfristig zu schützen. Sie sind die Gründer der Stiftung "Conservation Land Trust – Argentina"
- 2007: Wiederansiedlung von bestimmten Tierarten: Ameisenbär, Tapir, Halsbandpekari, Pampashirsch, Ozelot, Riesenotter und Jaguar
- 2015: Errichtung eines Jaguar-Geheges im Zentrum von Iberá durch die Stiftung "Rewilding Argentina"
- 2015: Doug Tompkins stirbt und seine Frau Kristine Tompkins stiftet große Ländereien an Argentinien, Auflage: für 99 Jahre einen Nationalpark zu gründen
- 2018: Nationalpark, Ernennung einer 1570 km² großen Fläche durch den Kongress in Buenos Aires; Das Land gehört dem argentinischen Staat; die Auswilderungsprojekte sind weiterhin Teil der Stiftung "Conservation Land Trust – Argentina"
- 2021: Geburt von zwei Jungtieren, sie sind gemeinsam mit ihrer Mutter die ersten Jaguare seit langer Zeit, die sich frei im Nationalpark bewegen können Und zur Übersicht noch mal die Auflistung der verschiedenen Bereiche:
- Naturpark: 1.300.000 Hektar (die mit den Grenzen des Beckens des Iberá-Feuchtgebiets übereinstimmen und zu denen auch Gebiete in Privatbesitz gehören)
- Provinzpark: 550.000 ha großen
- Nationalpark: 183.000 ha großen Nationalpark Schon seit Beginn an arbeiten zahlreiche Personen an der Wiederherstellung des ökologischen Ausgangszustandes und dem damit zusammenhängenden ökologischen Gleichgewicht:
- Behörden
- Stiftungen
- Conservation Land Trust
- Flora and Fauna Argentina
- Conservation Wildlife Trust
- NGOs
- Forschungszentren
- Zivilpersonen So, nun genug dazu:) Am Tag danach machten wir dann noch einen Ausritt mit Kiko. Hernan war so lieb und hat für uns den Kontakt hergestellt. Für unsere "Cabalgata" trafen wir uns um 17:30 Uhr auf seinem Grundstück. Moritz begleitete uns noch recht spontan und wir machten vorher noch einen Abstecher zum "Casa del Artesano". Bei Kiko bekam ich einen echten Gaucho-Hut ausgeliehen und wir schmierten uns noch ein bisschen gegen die Mücken ein.

- Anja mit Paloma (13 Jahre)
- Pascal mit Sepillo (4 Jahre)
- Moritz mit Tostado (10 Jahre) Es handelt sich dabei um "Criollos de la Zona“, also eine typische Pferderasse aus der Region Corrientes. Kiko besitzt insgesamt 26 Pferde, davon sind 15 für den Tourismus bzw. Ausritte bestimmt und 6 für die Arbeit mit den Rindern. Wir ritten ungefähr 2 h 20 min und kamen an spannenden Sachen vorbei: Avokadobäume (wir duften auch drei unreife Avokados mitnehmen, die dann während der Reise reifen können), Mangobäume und Affen. Die Brüllaffen sahen wir leider nicht, dafür hörten wir sie aber:) Kiko erzählte uns ein bisschen über seinen Alltag; drei Tage in der Woche arbeitet er als Gaucho auf einer Ranch und passt auf 70 Rinder auf; den Rest der Zeit macht er Ausflüge mit den Pferden. Sowohl Leute aus San Miguel als auch Touristen reiten mit ihm aus. Als Gaucho Geld zu verdienen bezeichnete er als „medio difícil“. Die Pferde durchlaufen eine eineinhalbjährige Ausbildung mit Reittrainig und nach zwei bis drei Monaten Arbeit mit den Rindern sind sie bereit für die reguläre Arbeit. Je weiter wir kommen, desto schöner werden die Lichtverhältnisse. Kiko und sein Sohn, der uns begleitete und die typische Gaucho-Kleidung anhatte, machten während des Ausrittes Bilder von uns und Wasser hat er auch für uns mitgenommen - full service! <3 Der letzte Teil ging dann auch durch tiefes Wasser. Nur Pascal hatte danach keine nassen Füße. Viel zu schnell war das Ganze wieder vorbei. Ein wunderbarer Auflug am einhundertsten Tag unserer Reise.

Fortbewegung
Hier ist alles fußläufig. Die Einheimischen fahren alle mit ihren Rollern oder Motorrädern in der Gegend herum. Es ist sogar üblich, dass sich eine ganze vierköpfige Familie auf einem Roller befindet. Also AUF EINMAL und dann noch ohne Helm. Manchmal sah man auch mal jemanden auf seinem Pferd.
Essen und Trinken
Beim Comedor Karuha gab es leckeres und günstiges Essen. Für einen großen Burger mit Pommes zahlte ich 3500 Pesos; für eine Pizza 4800 Pesos. Unterwegs kauften wir uns dann noch zwei riesige Schnitzelsandwiches für insgesamt 3500 Pesos. Also eigentlich war es eher ein Gigateil, es wurde aber auf unseren Wunsch hin halbiert.
Cafés und Restaurants
Comedor Karuha
Pflanzen und Tiere
Oh hier gibt es so unglaublich viel zu sehen <3 Ich bin hin und weg. Natürlich muss erst mal Rocis goldiger Hund "Guaina“ genannt werden. "Guaina" heißt so viel wie "Frau" in der nativen Sprache. Er sagt, "es una forma común de llamar a las chicas“. Hernan fügt hinzu, dass man das Wort "Chica“ in Corrientes nicht wirklich benutzt, es wird äquivalent durch "Guaina“ ersetzt. Guaina ist zwei Monate alt, eine Mischung aus Pitbull und (wahrscheinlich) Boxer und liebt es, in Sachen zu beißen. Zum Beispiel in meine Hand;) Sososo niedlich.

- Graukardinal bzw. Rotschopftangare (Cardenal copete rojo bzw. Paroaria coronata)
- Rotkopfstärling (Federal bzw. Amblyramphus holosericeus)
- Kormoran (Biguá o Cormorán negro bzw. Phalacrocorax brasilianus)
- Wüstenbussard (Gavilán mixto bzw. Parabuteo unicinctus)
- Halsband-Wehrvogel (Chajá bzw. Chauna torquata; heißt so, weil sich sein Gesang wie "¡vamos! ¡vamos!“ anhört)
- Geier (Jote Cabeza Negra oder Amarilla bzw. Coragyps atratus oder Cathartes burrovianus)
- Jabirú (Jabiru mycteria; bis zu 1,40 m großer und zweitgrößter fliegender Vogel der Welt)
- Maguaristorch (Cigüeña americana oder Cigüeña maguari bzw. Ciconia maguari)

- Brillenkaiman (Yacaré negro bzw. Caiman yacare)
- Sumpfhirsch (Ciervo de los pantanos bzw. Blastocerus dichotomus) Am Zeltplatz sahen wir dann noch eine Echse namens “Lagarto Overo“, auch genannt "Schwarzweißer Teju“ (Salvator merianae). Während unseres Ausrittes mit Kiko konnten wir zudem Brüllaffen hören, aber leider nicht sehen (Mono Carayá bzw. Alouatta caraya). Was wir nicht entdecken konnten, waren:
- Krabbenwaschbär (Aguará Popé bzw. Procyon cancrivorus)
- Mähnenwolf (Lobo de crin bzw. Chrysocyon brachyurus)
- Wildkatze (Gato Montés bzw. Felis silvestris)
- Urutu (Yarará bzw. Bothrops alternatus; giftigste Schlange Argentiniens)
- Großer Ameisenbär bzw. Riesenameisenbär (Oso Hormiguero Gigante bzw. Myrmecophaga tridactyla)
- Riesenotter (Lobo Gargantilla oder Nutria Gigante bzw. Pteronura brasiliensis)
- Südamerikanischer Tapir bzw. Flachlandtapir (Tapir Amazónico o Mboreví bzw. Tapirus terrestris)
- Jaguar (Yaguareté bzw. Panthera onca)
- Rot-grüner Ara, Grünflügel-Ara
- Halsband-Pekari, Weißbart- Pekari


- Jaguaren: nationalgeographic.de
- Pflanzen und Tieren: trekkingchile.com
- Wiederauswilderung: rewildingargentina.org (spanisch) und youtube.com Was auch noch interessant gewesen wäre: Parque Nacional Mburucuyá
Anzahl von Deutschen in der Stadt
1
Kontakt mit Einheimischen
Mit Hernan und Rocio (unserem Guide und unserem Gastgeber). Hernan wohnt auch im gleichen Gebäudekomplex wie unser Zimmer. So als Touristen sind wir bei den Einheimischen schon ganz schön aufgefallen und wir wurden auch manchmal wie Mondkälber beobachtet ;D
Kennengelernte Menschen
Bei unserer Tour mit Hernan lernten wir Moritz kennen. Er kommt aus Amberg und macht so ungefähr das Gegenteil von unserer Route. Also ungefähr Peru, Bolivien, Argentinien, Brasilien, Uruguay, Argentinien und zuletzt Chile.
Ausgaben
Für unsere Safari-Tour zahlten wir 70000 Pesos pro Person. Für unseren Reitausflug 7000 Pesos pro Person - echt günstig. Wenn wir noch länger geblieben wären, hätte ich wahrscheinlich noch ein zweites Mal teilgenommen;) Dann kaufte ich noch im Casa del Artesano
- Zwei Päckchen losen Tee für jeweils 500 Pesos (Cola de Caballo und Burrito)
- Zwei Gürtel (6000 und 9000 Pesos)
- Lederetui für Kreditkarten als Geschenk für Pascal (das Leder kommt aus der Region Corrientes, Preis wird nicht verraten)

Standardstandangebot
Hier gibt es keine Stände, aber bei der Bushaltestelle wurden Lederwaren verkauft. Wir entschieden uns für zwei Schlüsselanhänger mit Tiermotiven für jeweils 1500 Pesos. Darüber hinaus wurden in einem der Kiosks auch die typische Gauchomontur verkauft inkl. Mütze, Jacke, Hose und den für die Region Corrientes typischen Schläppchen. Die hat hier wirklich fast jeder Mann an. Die Mütze zum Beispiel hätte 13000 Pesos gekostet, die Hose 35000 Pesos.
Wäsche waschen
Leider mussten wir stinken, da es keine Wäscherei im Ort gab...
Unlösbare Mysterien
Wie kam dieser Frosch in die Kaffeemaschine???
Bus nach Puerto Iguazú
Um nach Puerto Iguazú zu kommen, hatten wir drei Optionen:
Option Nummer 1
- Von San Miguel (3:00) nach Posadas 6:15 mit Silvia
- Von Posadas (6:30/10:15/...) nach Puerto Iguazú (12:00/15:00/...) mit Cruzero del Norte
- Von Posadas (7:15/9:20/...) nach Puerto Iguazú (11:55/14/30/...) mit Rio Uruguay
Option Nummer 2
- Von San Miguel (4:45/12:45) nach Corrientes mit Rapido Bus
- Von Corrientes (9:00/14:30) nach Puerto Iguazú (17:21/23:55) mit Rio Uruguay
Option Nummer 3
- Von San Miguel (8:30) nach Ituzaingó mit Rapido Bus
- Von Ituzaingó (12:00/17:25) nach Puerto Iguazú (17:21/23:55) mit Rio Uruguay Wir wählten Option Nummer 3 (da dieser Bus erst um 8:30 abfuhr) und zahlten
- 8000 Pesos pro Person San Miguel nach Ituzaingó
- 17500 Pesos pro Person von Ituzaingó nach Puerto Iguazú

Hier noch ein kleines Interview mit unserem Reiseleiter Hernan:
Anja:
¿Cuántos años ya eres un guía?
Hernan:
trabajo en iberá desde el año 2017, pero ya lo conocia desde el 2014, no empecé como guía, empecé ayudando en la logística de las excursiones que vendía una agencia en ese momento, y de a poco fui adquiriendo conocimientos y las herramientas necesarias para hoy poder ofrecer una experiencia distinta a las demás y que ustedes lo puedan vivir y disfrutar de una manera diferente, el emprendimiento de la tata en yvera ya va por su tercer año🤞🏽
Anja:
¿Has hecho un educación / un curso como guía? ¿O sabes tanto porque estás de la región?
Hernan:
tuve la posibilidad de conocer a quien hoy es un amigo mio, que es guardaparques de la provincia de corrientes, el me compartió muchos conocimientos sobre el lugar, su flora y su fauna, ahora que tengo mi propio emprendimiento tengo que asistir constantemente a capacitaciones sobre distintos temas que están dentro de la experiencia que nosotros hacemos, ejemplo: curso de guía de kayak, curso de técnicas de guiado, curso de primeros auxilios en lugares agrestes, entre otros.... También como trabajo en el campo tuve la posibilidad de adquirir conocimientos de mis abuelos sobre por ejemplo como darme cuenta si va a llover o no, identificar el canto de algunas aves, entre otras cosas....
Übersetzt:
Anja:
Wie viele Jahre bist du schon Reiseleiter?
Hernan:
Ich arbeite seit 2017 in Iberá, aber ich kannte es schon seit 2014, ich habe nicht als Reiseleiter angefangen, ich habe angefangen, in der Logistik der Exkursionen zu helfen, die damals von einer Agentur verkauft wurden, und nach und nach habe ich mir das Wissen und die notwendigen Werkzeuge angeeignet, um in der Lage zu sein, eine Erfahrung anzubieten, die sich von den anderen unterscheidet und die man auf eine andere Art und Weise leben und genießen kann, das Tata-Unternehmen in Yvera ist bereits im dritten Jahr año🤞🏽.
Anja:
Hast du eine Ausbildung / einen Kurs als Reiseleiter gemacht, oder weißt du so viel, weil du aus der Region kommst?
Hernan:
Ich hatte die Chance, einen Freund von mir zu treffen, der jetzt ein Park-Ranger in der Provinz Corrientes ist, er teilte mit mir eine Menge Wissen über den Ort, seine Flora und Fauna, jetzt, da ich mein eigenes Unternehmen habe, muss ich ständig Schulungen zu verschiedenen Themen besuchen, die Teil der Erfahrung sind, die wir machen, zum Beispiel: Kajakführer-Kurs, Führungstechniken-Kurs, Erste-Hilfe-Kurs in der Wildnis, unter anderem.... Da ich auf dem Land arbeite, hatte ich auch die Möglichkeit, von meinen Großeltern Wissen zu erwerben, z. B. darüber, wie man erkennt, ob es regnen wird oder nicht, wie man den Gesang bestimmter Vögel identifiziert, und vieles mehr.....
Post Scriptum
Bilder vom Sumpf und was wir sonst noch so gesehen haben, finden sich unter https://hoenisch.eu/photo/mo/sharing/lOzEbWrBe.