USHUAIA - Ausgangspunkt für Antarktisreisen und Pinguinausflüge <3
Veröffentlicht am Anja Schlagwörter: UshuaiaArgentinienStadtPorträt


Unterkunft
Unsere Wohnung war schon wieder eine Budget-Unterkunft. Pascal hatte die kleine Info "Kein Warmwasser" überlesen und recht weit weg vom Zentrum war es auch. Aber es floss dann trotzdem noch warmes Wasser in der Dusche und jung, gut zu Fuß sind wir ja auch;) Was so ein biiiiisschen gestört hat: Die Dusche war das Klo. Also wenn man geduscht hat, dann war der ganze Raum nass;) Unter anderem erreichte das Wasser auch die mit Tesaband abgeklebte Steckdose in Bodennähe;) Aber naja, ihr lest ja gerade diesen Artikel, deswegen könnt ihr davon ausgehen, dass wir überlebt haben:D Und für den unschlagbaren Preis von UNGLAUBLICHEN 14 Euro pro Nacht können wir da schon mal darüber hinwegsehen.
Sehenswürdigkeiten
Am Wasser gibt es allerlei zu sehen. Das Museo de la Ciudad, das Antigua Casa Beban, das Monumento a José Hernández und für Galicia en Ushuaia, den Plaza de la Memoria und Plaza San Martin inkl. General San Martin. Dann gibt es noch den Plaza Malvinas Argentinas (die Falklandinseln werden nämlich von Argentinien für sich beansprucht) und den Plaza República del Perú. Neben dem Mirador de la Bahia kann man auch noch den Plaza Don Bosco und den Plaza Saint Cristopher inkl. untergegangenes Schiff sehen. Dieses ist bei einer Bergungsaktion für ein anderes Schiff selbst beschädigt worden und liegt nun mit einer Schlagseite vor Ushuaias Bucht.



Fortbewegung
Zu Fuß bzw. mit dem Taxi/Uber
Essen und Trinken
Da wir ja die Rückerstattung von der Bootsfahrt hatten, gönnten wir uns ein Abendessen im Restaurant "Barcleit 1912", einem Tipp von Jorge (unserem Host). Ich fands super, Pascal nicht so. Danach ging es dann noch zum Heiße-Schokolade-Trinken in die "Tante Sara - Café und Bar". Ich bestellte mir einen "Submarino", eine heiße Milch mit einem Schokostück, das darin versenkt werden muss. Dazu gab es ein Stück Torte mit Dulce de Leche bzw. Maní. Am letzten Tag zwischen dem Auschecken und dem Flughafen machten wir dann noch einen Halt bei "Ana & Juana", wo wir noch mal Submarino bzw. heiße Schokolade tranken. Dazu aßen wir ein Gigastück Karottentorte.
Cafés und Restaurants
Barcleit 1912, Tante Sara - Café und Bar, Ana & Juana
Pflanzen und Tiere
Gefleckter Schierling, Liebstöckel und Gemüsekohl als natürliche Pflanzen bzw. angepflanzte Begrünung; Magellan-, Esels- und Königspinguine

Anzahl von Deutschen in der Stadt
1 (der Fahrradfahrer, der mit uns in Puerto Natales am Campingplatz war und den sahen wir sogar ZWEI MAL, nämlich einmal in der Stadt und einmal bei der Lagune)
Kontakt mit Einheimischen
Jorge, unser Host
Kennengelernte Menschen
Tadeo, der unzuverlässigste Uber-Fahrer der Welt hat uns sage und schreibe drei von drei Malen geschrieben, dass er genau an diesem Tag leiiider kein Auto hat. Vlt. Ist er ja gar kein Uber-Fahrer ;)
Ausgaben
Für die Exkursion auf die Pinguininsel Martillo mussten wir einen ganz schön große Batzen Geld hinlegen. 60000 Pesos pro Person und dann noch die Hafensteuer in Höhe von 900 Pesos. Da hatten wir schon irgendwie Glück dass die halbe Exkursion nicht stattgefunden hat und wir 28000 Pesos pro Person zurückbekommen haben. Von dem Geld gingen wir dann zwei Mal Essen.
Standardstandangebot
Pinguinacessiores (Magneten, T-Shirts) in den Läden.
Wäsche waschen
Wäsche haben wir direkt nebenan in der Wäscherei gewaschen. Der Preis lag bei ca. 6700 Pesos.
Unlösbare Mysterien
Wofür wohl die Demo war, die wir gesehen haben? (Gegen die libertäre Regierung, organisiert von den Gewerkschaften, LG Pascal)
Flug nach Buenos Aires
Der Flug kostete 155791 Pesos pro Person und brachte uns in der Zeit von 17:55 bis 21:20 Uhr (bzw. schon ein bisschen schneller) nach Buenos Aires. Unser Gepäck wog 9,4 und 12,65 kg. Am Fenster saßen wir leider nicht, dafür war neben mir eine ältere Dame, mit der ich mich ein bisschen unterhalten habe. Sie fährt mit ihren vier Begleitungen am Tag nach dem Flug 6 h mit dem Auto in die Region "Entre Rios" und macht dort Urlaub. Mit unserem Gepäck lief auch alles gut und wir konnten recht zügig um 21:45 Uhr bei 27°Celsius den Flughafen verlassen. Direkt davor wurde uns dann ein "Taxi" für 16000 Pesos angeboten - kurz darauf kam sein Kollege und es kostete plötzlich nur noch 8200 Pesos. Da uns das zu dubios und teuer war, riefen wir dann ein Uber für unter 5000 Pesos. Der Fahrer erzählte uns auch noch einiges über Buenos Aires und um 22:15 Uhr waren wir dann auch schon bei unserer Unterkunft, wo uns unser Host begrüßte.
Post Scriptum
Bilder gibt es mal wieder unter https://hoenisch.eu/photo/mo/sharing/N1BF55e7B.