SALTO - Heiße Quellen und ein Sonnenbrand
Veröffentlicht am Anja Schlagwörter: SaltoUruguayStadtPorträt


Unterkunft
Unsere im Vergleich billige Unterkunft war in Ordnung. Wir durften die Küche benutzen, hatten ein sauberes Gemeinschaftsbad und einen freundlichen Host, der uns am letzten Tag sogar zum Terminal gefahren hat. Die Schwachpunkte waren aber die schlechte Klimaanlage, die halb auseinanderfiel. Und dann sollte man natürlich auch noch die zwei ausgewachsenen Kakerlaken erwähnen. Urgh.
Sehenswürdigkeiten
Die Sehenswürdigkeiten in Salto, der drittgrößten Stadt Uruguays, sind übersichtlich. In einem zweistündigen Spaziergang sieht man schon einen Großteil.
- Kathedrale von Salto
- Plaza Artigas (Nationalheld, dessen Mausoleum ich in Montevideo besichtigt habe)
- Mercado 18 de Julio (Abends war hier nicht sonderlich viel los)
- Museo de Bellas Artes y Artes Decorativas "María Irene Olarreaga Gallino" (nur von außen)
- Teatro Larrañaga (nur von außen)
- Área de Recolección de Residuos (mit einer alten Eisenbahn)
- Parroquia Nuestra Señora del Carmen
- Plaza de los 33 Orientales
- Plazoleta Roosevelt
- Espacio Puerto mit der Antena Monumental
- Muelle Negro

Wenn man ehrlich ist, dann kommen die Touristen auch nicht wegen der Stadt hierher, sondern wegen dem Vorkommen der Heißen Quellen. Diese sind rund um die Stadt verteilt:
- Termas de Daymán (10 km von Salto entfernt, 200 Pesos bzw. 4,70 Euro pro Person)
- Termas Agua Clara (10 km von Salto enfernt, direkt neben Termas del Daymán)
- Termas Sol y Luna (10 km von Salto entfernt, direkt neben Termas del Daymán, Hotel)
- Termas Casa de Piedra (10 km von Salto entfernt, direkt neben Termas del Daymán, Hotel)
- Termas San Nicanor (30 km von Salto entfernt)
- Termas Guaviyu (60 km von Salto entfernt)
- Termas de Arapey (90 km von Salto enfernt)

Man hat also einiges an Auswahl! Wir haben den Thermenkomplex als sehr entspannend empfunden. Eine übersichtliche Anzahl an Becken, drei unterschiedliche Temperaturen, recht saubere Bäder und nettes Personal. Da Pascal in seiner Unterhose ins Becken gegangen ist, kam uns gleich eine Aufsichtsperson entgegengeeilt: Nein, das geht so nicht. Kurz darauf kam er dann mit einer Badehose vorbei, die sich Pascal übergezogen hat;) Der Preis war auch echt in Ordnung und man kann den Komplex auch verlassen und einfach später noch mal wiederkommen. Da es sowohl innerhalb als auch außerhalb des Wassers sehr heiß war und auch ein angenehmes Lüftchen geweht hat, haben wir die Intensität der Sonneneinstrahlung unterschätzt. Pascal hatte einen verstörend starken Sonnenbrand. Über den kompletten Rücken, die Arme und die Brust. Und mit Brandblasen. Zwei Wochen später (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels) erneuert sich immer noch die Haut. Einfach nur albtraumhaft! Mit Bildern verschonen wir euch ;)
Auch auf der argentinischen Seite kann man Thermen besuchen: Termas de Colón, Termas de San José, Termas Elisa y Velissa, Termas Concordia, Termas Ayuí, Termas de Federación, Termas Chajarí
Fortbewegung
Wir nutzten den Bus und liefen zu Fuß. Die Fahrpläne waren kaum zu finden, wir liefen aber zufälligerweise an einem Schild mit den Abfahrtszeiten zu den Heißen Quellen in Dayman vorbei. Die Ticketpreise wurden 2024 erhöht und wir zahlten pro Person pro Fahrt 49 Pesos (1,15 Euro).
Essen und Trinken
In Termas del Daymán gaben wir dann noch den Rest an uruguayischen Pesos aus, das wir bei unserem nächsten Stopp in Argentinien nur mit den argentinischen Pesos zahlen können. Wir aßen drei Kugeln Eis bei Menta Helado y Café. Dazu gab es kostenlose Schokosauce. Außerdem probierten wir im Kioso Chocolate Choripan (eine typische Wurst in einem Brötchen, 130 Pesos) und Hamburgesa al Pan (Hamburger mit Burgerbun, 130 Pesos). Das kostete dann insgesamt 6,10 Euro. Zum Abschluss gab es noch Gebäck mit Dulce de Leche (was denn auch sonst) und einer Art festeren Marmelade (für insgeamt 1,40 Euro).
Cafés und Restaurants
Menta Helado y Café und Kiosco Chocolate
Pflanzen und Tiere
Nichts besonderes, dafür aber viel Müll und braunes Flusswasser.
Anzahl von Deutschen in der Stadt
0 beobachtete Fälle
Kontakt mit Einheimischen
Mit unserem Host
Ausgaben
Eigentlich gaben wir hier nur Geld für die Quellen aus. Dazu kam dann das Eis und das Essen vom Kiosk.
Standardstandangebot
Badekleidung
Wäsche waschen
Hier haben wir keine Wäsche gewaschen.
Bus nach Mercedes
Mit flecha Bus ging es nach Mercedes. Also das Mercedes in ARGENTINIEN, nicht das in Uruguay. Zum Glück haben wir unseren Irrtum kurz nach dem Ticketkauf bemerkt und konnten von unsere Tickets von Agencia Central zurückgeben und die richtigen Tickets nebenan bei flecha Bus kaufen. Mit diesem ging es dann über die Grenze nach Concordia (gegenüber von Salto auf der anderen Seite des Rio Uruguay). Der aller hübscheste Bus! Neu! Sauber! So wohl haben wir uns noch nie gefühlt.
