PARACAS - Tierreiche Stadt am Meer und Wüste
Veröffentlicht am Pascal Schlagwörter: ParacasPeruMeerWüste


Unterkunft
Wir versuchten eine neue Herangehensweise: Online bei Booking.com ein Zimmer mit leckerem Frühstück heraussuchen und vor einen besseren Preis verhandeln. Hat nicht geklappt! Wir hatten ein Dreierzimmer mit Balkon, ein solides Zimmer würde ich sagen. Allerdings ohne Frühstück, wobei das hier in der Gegend meistens auch eher gering ausfällt. Meistens Tee/Kaffee und eine Semmel mit etwas Marmelade und Butter. Beim Bäcker kommt man da deutlich reichhaltiger weg für das gleiche Geld. Insgesamt war der Preis für drei Personen und eine Nacht auch echt ein bisschen hoch (130 Sol bzw. 32 Euro) für peruanische Verhältnisse.

Sehenswürdigkeiten
An sich liegt Paracas gleichzeitig am Meer und in der Wüste. Die Stadt ist von den Gebäuden her nicht sonderlich spannend, blüht aber durch seine geographischen Besonderheiten auf und ist auch schon den Inkas bekannt gewesen. Es gibt hier eine unglaubliche Artenvielfalt an Tieren: sowohl an Fischen als auch an Vögeln und anderen Landtieren. Auf den vorgelagerten Inseln finden sich neben Seehunden und Robben sogar Humboldt-Pinguine, die sich hier wegen der kühlen Strömung angesiedelt haben. Wenn man von Lima nach Paracas die Küste entlangfährt, zeigt sich auch eine andere Kommerzialisierung dieses Naturschatzes: der Fischfang und die damit zusammenhängenden Fischfabriken. Das riecht auch ganz schön streng. Wenn die Ware alle paar Tage von den LKWs abgeholt wird, haben diese sogar bewaffneten Begleitschutz. Es kam in der Vergangenheit wohl schon ein paar mal zu Überfällen auf die Transporter und es wurde der ganz frische, konservierte Fisch aus den LKWs geklaut.
Am ersten Abend haben wir neben einem Strandbesuch bei untergehender Sonne nicht noch groß was gemacht. Nina ging schwimmen und wir genossen das kühle Lüftchen am Strand.


Pflanzen und Tiere
- Flamingos
- Seehunde
- Humboldt-Pinguine
- Kormorane
- Wale und Delfine haben wir leider nicht gesehen, war wohl wieder die falsche Jahreszeit dafür…

Kontakt mit Einheimischen
Bei unserer Taxifahrt in die Wüste kamen wir mit unserem Fahrer ins Gespräch: Ein sehr gechillter Mensch, mit dem wir uns gut verstanden haben. Am Ende hat er uns dann noch zum Busbahnhof gebracht und uns ein paar Stücke Wassermelonen geschenkt. Am Terminal in Pisco hat er auch noch aufgepasst, dass wir nicht beim Preis betrogen und nicht ausgeraubt werden. Der Busbahnhof war scheinbar nicht sonderlich sicher. Ein paar lustige Geschichten gab es während der Tour auch noch dazu.
Unlösbare Mysterien
Wann und wer hat das Zeichen im Berg hinterlassen?

Bus nach Lima bzw. Ica
Hier trennen sich unsere Wege fürs Erste, da Pascal zurück nach Lima fährt, um dort zu arbeiten. Anja fährt mit ihrer Schwester Nina weiter nach Ica, um dort das Weinanbaugebiet zu erkunden. Die beiden haben das Endziel Ecuador. Ihre kommenden Reiseziele werden also die nächsten Blogeinträge darstellen. Bei Pascal gibt es dann nicht sonderlich viel Interessantes zu berichten, außer dass er zwei Wochen arbeitet und dann eine Woche mit Lebensmittelvergiftung durch (vermutlich) Hühnchen flach liegt. Nach einem Krankenhausbesuch und Antibiotikum erholt er sich aber wieder.
Post Scriptum
Bilder gibt es mal wieder unter https://hoenisch.eu/photo/mo/sharing/MLe17UcGC