HUANCHACO - Ostern, Strand und Durchfall
Veröffentlicht am Anja Schlagwörter: PeruTrujilloHuanchacoStrand


Unterkunft
Wir buchten über Airbnb eine Unterkunft in der Nähe des Strandes. Das "Chakana House“ Hostel kostete 16 Euro für eine Nacht; wir verlängerten unsere Zeit und zahlten für die zweite Nacht weniger (da keine Airbnb-Servicegebühr dabei war). Jorge war nett und bot uns gegen einen Aufpreis Frühstück, Mittagessen und Abendessen von höööchster Qualität an. Da wir ja schon früher ins Zimmer durften und er uns mit Tipps für die Gegend versorgte, kauften wir ein Abendessen für 20 Soles inkl. Getränk. Das war in Ordnung vom Geschmack, aber definitiv keine Geschmacksexplosion ;) Die Dusche im eigenen Bad war warm und da wir uns irgendwas eingefangen hatten, war auch das private Klo sehr von Vorteil ;)

Sehenswürdigkeiten
Da wir hier ja nicht so lange waren und wir dann ja auch noch krank waren, haben wir nicht gar so viel gesehen und die geplante Surfstunde ist auch "ins Wasser gefallen“. Nichtsdestotrotz waren wir
- beim "Plaza de Armas“
- im Park "María del Socorro“
- beim Strand "Playa Huancarute“
- beim Strand "Playa Varadero“
- und schlussendlich noch durch Zufall im Fisch-Museum, das sogar kostenlos war. Auf dem Weg nach Trujillo (wir mussten unser Busticket vor Ort am Terminal kaufen) haben wir auch die Ruinen von Chan Chan gesehen. Ich glaube, dass die Stadt auch noch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten gehabt hätte, aber naja, ging halt leider nicht :) Der Strand hat uns tatsächlich sehr viel weniger gefallen als gedacht. Wir waren ja über Ostern hier und alles war überfüllt und echt krass zugemüllt. Dazu kam, dass die "Caballitos de Totora“, die hiesigen Schilfboote bzw. Schilfpferdchen, mit Styropor versehen sind. Geschichtlich gesehen existieren diese Boote ja schon seit über 2000 Jahren und ganz ehrlich: für mich ist das irgendwie Fake. Da gehört doch kein EPS-Hartschaum rein! Früher während der Moche-Kultur gab es den ja schließlich auch nicht. Touristen können übrigens hinten drauf als Passagier mitfahren.

Fortbewegung
In Huanchaco war alles fußläufig und von Huanchaco nach Trujillo sind wir mit dem Taxi gefahren. Übrigens sind wir dank Jorge (unserem Host) auf die App InDrive umgestiegen, die soll nämlich günstiger als Uber sein.
Essen und Trinken
In Huanchaco fiel unsere Wahl auf ein sehr hübsches Restaurant namens "Italian Summer“, das zum Hotel "Club Colonial“ gehört. Dort bestellten wir eine halbe Pizza (= Mediana / Medium für 19 Soles) und Kamillentee (jeweils 6 Soles). Das Ambiente war wirklich wunderbar und die Bedienung super nett. Sehr empfehlenswert"!
Hier der Link zur Speisekarte.

Cafés und Restaurants
- Italian Summer bzw. Club Colonial
- Chocolate Cafe
- Ricco Di (in Trujillo)
Pflanzen und Tiere
Am Strand von Huanchaco sahen wir einen Fischer mit einem Rochen und zwei Fischen. Welche Arten das waren, kann ich leider nicht genau sagen. Und gelebt haben die glaub ich auch noch…

Anzahl von Deutschen in der Stadt
Keine beobachteten Fälle.
Kontakt mit Einheimischen
Mit Jorge, unserem Airbnb-Host.
Kennengelernte Menschen
Während ich mit Bauchweh und Unlust am Strand saß, wagte sich Nina ins kalte Wasser. Irgendwann habe ich sie dann aus den Augen verloren (mein Buch war wohl sehr fesselnd) und ich entdeckte sie ein Stück entfernt im Herzen einer kleinen Gruppe. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, wurde sie wohl vollgelabert und konnte sich nicht mehr losreißen ;)

Ausgaben
Außer der Wäsche und unserem Essen gab es eigentlich keine Ausgaben zu verzeichnen.
Standardstandangebot
- Kleine Anhänger (mit den Schilfpferdchen)
- Ketten
- Muschelzeug
- … und vieles mehr an Grusch ;)
Wäsche waschen
Wir ließen unsere Wäsche in der Sunset-Laundry waschen. Insgesamt zahlten wir 16,50 Sol.
Unlösbare Mysterien
Warum ist dieser Strand so zugemüllt?
Bus nach Máncora
Eigentlich wollten wir ja mit "Primavera“ nach Máncora fahren; nachdem ich die vielen, vielen negativen Kommentare gelesen hatte, verwarfen wir die Idee. Wir entschieden uns anstatt dessen für "Ittsa“ und blieben (da für unseren Wunschtag alle Abfahrten ausgebucht waren) einen Tag länger. War im Nachhinein auch ganz gut so, wir mussten uns ehrlich gesagt auch erst mal ein bisschen auskurieren. Die Busse fahren alle von Trujillo aus los und wir entschieden uns für "Sofa-Cama“ um 19:30 Uhr. Für 100 Soles gab es sogar noch ein kleines Care-Paket oben drauf. Unsere Erfahrung mit diesem Unternehmen war sehr gut.
Post Scriptum
Ein paar wenige Bilder gibt es wieder unter https://hoenisch.eu/photo/mo/sharing/VOy9M5ZqI